Die Narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) ist als psychische Störung im DSM-5 aufgeführt. Diese Störung kann durch verschiedene Einflüsse entstehen. Es können genetische Gründe sein, aber auch durch ein frühkindlich erlittenes Traumata. Sie weisen ein Muster von Selbstbewunderung, einem ständigen Bedürfnis nach Anerkennung und mangelnder Empathiefähigkeit aus. Betroffen sein können alle Geschlechter.
DSM-5 heisst auf Deutsch:
> Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen.
Unter diesem Link gelangt man auf dieses Manual.
Die Bereiche des Denkens - Fühlens und Handelns sind betroffen da keine gesunde Empathie entwickelt wurde. Der Ursprung ist eine schwerwiegende frühkindliche Traumafolgestörung.
heilbar?
Personen mit dieser Diagnose sind höchst selten therapierbar, da Sie diese Störung selber so nicht empfinden. Dies ist oft ein Kriterium warum Partner oft jahrelang an der Beziehung festhalten, in der Hoffnung auf Therapie welche hilft. Der Ernüchterung und eine Einsicht daraus folgt oft sehr spät.
Narzissmus wird in verschiedene
Gruppen aufgeteilt. Hier die drei wichtigsten:
der Grandiose
Die Grossartigkeit wird öffentlich präsentiert. Sehr selbstbewusstes Auftreten. Gegenüber Mitmenschen arrogant und kühl.
der Verdeckte (vulnerable)
Extrem verletzlich, schüchtern und hypersensibel. Selbst fixiert und empathielos. Kritik und Zurückweisung können schwere Krisen auslösen.
der Maligner
Dieser Typus stellt eine Mischform aus Narzissmus, Aggression, Paranoia und antisozialem Verhalten dar. Von Ihrer Grandiosität überzeugt und fühlen sich von anderen nicht angemessen wertgeschätzt.
Rächen sich ohne Reuegefühl.
Folgende klinische Kriterien im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorder,
Fifth Edition (DSM-5) wurden gestellt.
Für die Diagnose einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung müssen die Patienten Folgendes aufweisen:
- ein anhaltendes Muster von Grandiosität, Bewunderung und mangelndem Mitgefühl.
Dieses Muster wird durch das Vorhandensein von mindestens 5 der Folgenden gezeigt: